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Nach einem knappen halben Jahr Arbeit war es endlich soweit. Wir, das Team Darklight, bestehend aus fünf Schülern der neunten Jahrgangsstufe, konnten zur Regionalmeisterschaft des „Formel 1 in der Schule“-Wettbewerbes fahren. Nachdem wir vor Unterrichtsbeginn unser Gepäck abgestellt hatten, mussten wir noch drei reguläre Schulstunden erdulden, bevor wir endlich zum Bahnhof aufbrechen konnten.

Bei Formel 1 in der Schule handelt es sich um einen multidisziplinären Technologiewettbewerb, bei dem ein Miniatur-Formel 1-Auto am Computer konstruiert werden, mithilfe von Sponsoren aus der Industrie gefertigt und beim Wettbewerb mithilfe eines Portfolios und Messestandes für Besucher zugänglich gemacht und vor einer Jury präsentiert werden muss.

In Hof angekommen haben wir zuerst unsere Zimmer im Hotel bezogen und sind dann zur Schillerschule, die diesjähriger Austragungsort des Wettbewerbs war, gelaufen, um uns anzumelden, die technischen Daten des Fahrzeuges abzunehmen und unseren Teamstand aufzubauen. Dabei konnten wir uns auch mit anderen Teams, die teilweise bis aus den Niederlanden angereist waren, über technische Details oder Präsentationstechniken austauschen oder an der 20 Meter langen Rennstrecke einen Testlauf machen.

Am Tag der Entscheidung danach standen wir alle mit einem leicht mulmigen Gefühl auf, da wir ab jetzt nichts mehr falsch machen durften. Als auch noch unsere Messestand-Elektronik versagte, mussten wir improvisiert den Monitor mit einer technischen Zeichnung verdecken. Als die Rennen, die unser Auto in 1,185 Sekunden (das entspricht durchschnittlich 61 km/h) absolvierte, abgeschlossen waren, standen nämlich noch die Präsentationen vor der Jury an. Diese haben wir aber bis auf wenige Fehler gemeistert und erhielten unerwartet den Sonderpreis für die beste mündliche Präsentation. Danach konnten wir noch bei den KO-Rennen unser Glück versuchen. Da wir aber zu Anfang gegen sehr starke Gegner antreten mussten, und hier keine genormten Patronen verwendet werden, schieden wir nach dem zweiten Rennen aus.

Trotzdem konnten wir uns über einen respektablen zweiten Platz freuen.

Nächstes Jahr werden wir jedoch versuchen unsere Fehler zu korrigieren und mit einem neuen, verbesserten Auto, einem besser ausgearbeiteten Portfolio und einer besser einstudierten Präsentation erneut antreten.

Lenny Fischer

Beim Aufbau des Messestandes

Rendering des Autos

Abendessen

Unser Auto (4. v.l.)

Beim Start

Der Pokal

Erfahren sie mehr über das Auto unter: https://grabcad.com/library/f1-in-schools-car-assembly-1