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Der Schulbesuch „Faszination Nanotechnologie“ hat am AvH fast schon Tradition; vor ein paar Wochen war es wieder soweit. An zwei Schultagen bekamen die teilnehmenden Klassen 9b und 9c einen Einblick in die Welt der kleinsten Teilchen.

Ein einleitender Vortrag gab den Schülern Antworten auf die Fragen: Was ist Nanotechnologie? Wo kommt sie bereits zum Einsatz? Und was kann die Technologie zukünftig leisten? So erfuhren die Schüler, dass das Thema aus ihrer Lebenswelt, in der Computer immer mehr leisten müssen und Handys immer kleiner werden, gar nicht mehr wegzudenken ist. Beispiele für die Zukunft der Nanotechnologie wurden u.a. im Bereich der Medizin aufgezeigt. Hier könnte deren Einsatz z.B. eine große Rolle bei der Krebstherapie spielen. Ein weiterer Vortrag über Messmethoden im Bereich von Nanopartikeln folgte. Die Schüler machten hierbei Bekanntschaft mit Messapparaturen, die Untersuchungen von Nanopartikeln ermöglichen. So erfuhren die Schüler beispielsweise, wie man die Anzahl der Staubpartikel in der Luft messen kann. Auf die Fülle an Theorie folgte schließlich ein praktischer Teil. Hierbei führten die Schüler kleine Nano-Experimente zum Lotus- und Tyndall-Effekt durch. Zwei weitere Versuche mit CDs und Sonnencreme stellten den Nano-Bezug zum Alltag her. Ein abschließendes Rollenspiel gewährte den Schülern einen Einblick in die Gefahren der Nanotechnologie und betonte die Wichtigkeit eines verantwortungsvollen Einsatzes. Die Aufarbeitung des Schulbesuchs erfolgte in Form einer Kurzpräsentation mit Plakaterstellung. Zu diesem Zweck wurde jede Klasse in mehrere kleine Schülergruppen unterteilt. Jede Gruppe wählte jeweils ein Thema aus (z.B. „Das schwärzeste Schwarz der Welt“, „Warum fällt der Gecko nicht von der Decke?“, „Supersaugender Verband soll Wunden keimfrei machen“), über das sie als „Spezialisten“ schließlich referierten. Auf diese Weise bot sich der Klasse ein abschließender Überblick über das weite Feld der Nanotechnologie.

D. Göller