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 Mit einem vielseitigen, bunten und abwechslungsreichen Programm verabschiedeten sich die Musikgruppen des Alexander – von – Humboldt Gymnasiums am 13.7.2017 in die Sommerpause.

So viele Zuhörer wie lange nicht mehr füllten die Aula des Alexander – von – Humboldt Gymnasiums, als am Donnerstag, den 13.7. um 19:00 Uhr die ersten rhythmischen Klänge ertönten. Mit der mauretanischen Sega „A La Li La“ stimmte die Percussiongruppe „Kalangu“ auf das Konzert ein. In der modernen Tanzrichtung, in der afrikanische und europäische Elemente verschmolzen sind, werden neben den Melodieinstrumenten Marimbaphon, Xylophon. Vibraphon und Glockenspiel auch die typischen Percussioninstrumente eingesetzt. Die mitreißende Musik wurde vom gut gelaunten Publikum durch kräftiges Mitklatschen unterstützt.

Igor Kaiser und Veronika Mill hatten die launigen Ansagetexte vorbereitet, die sie überzeugend zum Besten gaben. Der neue Schulleiter, Herr OStD Clemens Alfen beantwortete die Fragen der Moderatoren mit Wortwitz und lobte die Leistungen der auftretenden Schüler.
Drei Lieder des Unterstufenchores unter der Leitung von OStR Bernhard Wenzel zeigten die große Bandbreite der Liedauswahl. „Fröhlicher Nachbar“, „Ich wär so gerne Millionär“ und „Summernights“ waren musikalisch denkbar verschieden geprägte Kleinodien, die von OStR Wenzel virtuos und konzertant begleitet wurden. Mit den witzigen und fröhlichen Ansagen eroberten die jüngeren Schüler des Chores die Herzen des Publikums. Langen Beifall gab es für diese überzeugenden Leistungen.
Die „Junior Jazzers“ unter der Leitung von StR Florian Bieber bewiesen mit dem Jazzstandard „When you´re smiling“ als nächste Gruppe, auf welch hohes musikalische Niveau auch jüngere Schüler in kurzer Zeit kommen können. Mit solistischen Beiträgen und rhythmisch exakter Jazzphrasierung der Bläsersection überzeugten sie auch kritische Zuhörer. Unterstützt wurde sie von der Rhythmus Section, die durch swingendes Begleiten die groovige Grundlage für ein entspanntes Jazzgefühl vermittelte. Nachhaltiger Applaus belohnte diese musikalische Delikatesse.
 Irisch ging es beim Streichorchester zur Sache, das verstärkt durch Klavier und Gitarren das durch Michel Flatley bekannte Stück „Lord of the dance“ von Ronan Hardiman erklingen ließ. Unterstützt von MuLin Sigrid Daum wurde dieses melodische Stück mit großem Einsatz und in ausgewogenem Klangbild der siebzehn Schülerinnen und Schüler unter der Leitung von OStR Thomas Betzer vorgetragen. Von schwebenden sanften Klängen bis zu dynamisch mitreißenden Passagen steigerte sich die Stimmung bis zum akzentuierten Schlussklang.
Stromausfall – plötzlich gingen die Lichter alle aus und es wollte schon leichte Panik ausbrechen, als plötzlich aus den hinteren Teilen der Aula Blasmusik erklang, die ganz schnell wieder entspannte. Unter der Leitung von StR Florian Bieber hatten die Mitglieder der Gruppe „Final Slow“ eine musikalische Überraschung vorbereitet. Zunächst als Bierzeltmusik geoutet, wurde das Stück durch E-Bass und Schlagzeug verjazzt. Doch nach heftigem und lautstarkem Protest des Tubaspielers fand man schließlich doch wieder zur Volksmusik zurück und marschierte wieder durch den Mittelgang ab. Großen Applaus gab es für diese witzige Einlage. 
Zwei unterschiedliche Musikstücke hatte sich der Mittel – und Oberstufenchor unter der Leitung von OStR Thomas Betzer ausgesucht. „Go to the ends of the earth for you, to make you feel my love..“: mit dem dreistimmigen Arrangement ihres Chorleiters „Make you feel my love“ von Bob Dylan zauberten die Sängerinnen und Sänger sicher und klangvoll begleitet von Benedikt Erhart aus der Q 11 stimmungsvoll die Textaussage des Liedes in die Ohren der Gäste.
Sehr gut angenommen wurde der Pausenverkauf der SMV, die sich um die Bewirtung der Zuhörer kümmerte und mit Getränken und kleinem Gebäck aufwartete. So konnte man sich vom Sitzen etwas erholen und hatte Zeit für Begegnung und Gespräche.
„Ein halbes Jahrhundert“ nannte sich das erste Stück des Blasorchesters nach der Pause. Mit launigen Worten erläuterte StR Florian Bieber die Wahl dieses Werkes. Vor nicht ganz einem halben Jahrhundert, vor etwa 40 Jahren nämlich,  wurde die in dieser Polka eingesetzte große Trommel für die Schule angeschafft, nachdem die vorherige große Trommel bei einem Busunfall in die Brüche gegangen war. Die Lehrkraft, die 2017 im Sommerkonzert die große Trommel spielt, war damals Schüler des Alexander – von – Humboldt Gymnasiums und spielte sie auch vor 40 Jahren: OStR Bernhard Wenzel. Mit diesem Stück wollte man 2017 sozusagen die alte große Trommel in den Ruhestand entlassen, denn es wurde 2016 wiederum eine neue große Trommel angeschafft.
„Air Force One“, die Bezeichnung für das Flugzeug in dem sich der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika aufhält, ist auch der Name eines Filmes von Wolfgang Petersen aus dem Jahre 1997. Die Musik zu diesem Film ließen die Mitglieder des Blasorchesters unter der Leitung von StR Florian Bieber in einem Arrangement für ihre Besetzung spannend und facettenreich erklingen. Sauber in den Trompeten, voluminös im tiefen Blech und mit exakten und klangvollen Einsätzen der Holzbläser überzeugte die musikalische Interpretation. Differenziert spielende Schlagzeuger und ein sicherer E-Bass ergänzten das hohe Niveau der Bläsergruppe.
Zum Abschluss hatten sich die Musikkollegen ein gemeinsames Projekt ausgesucht: Leonard Cohens „Halleluja“ in einer Version von Thomas Buffy. Streicher, Bläser und Mittel und Oberstufenchor vereinten ihre Klänge in einem sehr abwechslungsreichen Arrangement das alle Möglichkeiten der Ensembles in verschiedenen Klangbildern nutzte. Bei den letzten Refrains animierte der Dirigent, StR Florian Bieber das Publikum zum Mitsingen. Als zweite Überraschung  hatte die Musikfachschaft  Knicklichter unter den Sitzen verteilt, die jetzt unter der Leitung von StR Bieber zum Winken benutzt wurden. Unterstützt von Orchester und Chor sangen alle Zuhörer die letzten Takte des „Halleluja“ mit. Großen Applaus gab es für dieses stimmungsvolle Musikstück und die gelungene Darbietung.
Den Dank der Schulleitung sprach OStD Clemens Alfen allen Musiklehrern der Schule mit einem Präsent aus. Auch die Schülerinnen und Schüler, die sich der Ansage angenommen hatten und die Mitglieder der Beleuchtungsgruppe der Schule, die an vielen Stellen innerhalb des Jahresablaufes gebraucht werden, wurden mit Präsenten und herzlichem Dank geehrt.
Als letzte Überraschung hatten die Musikgruppen noch ein Arrangement der Filmmusik der Serie „Game of Thrones“ parat, das mit fulminantem Schluss die Zuhörer nach fast zwei Stunden musikalischem Programm verabschiedete.

Thomas Betzer, OStR

 

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