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Nach seinem Regionalsieg beim Wettbewerb in Schweinfurt hat Jakob Thiel (7e) nun auch auf der Landesebene überzeugt und einen Sonderpreis des TÜV Süd für seine Arbeit erhalten. Jakob hatte sich eine Konstruktion ausgedacht, mit der man die Dachbox eines Autos elektrisch gesteuert absenken kann und somit viel Mühe beim Einladen vermeiden kann.

Der mittlerweile 52. Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ war dieses Jahr zu Gast in Schweinfurt, bei der ZF Friedrichshafen AG. Am 9. März begaben sich die Jungforscher des AvH zum heimischen Veranstaltungsort, um ihre Projekte einer Fachjury vorzustellen. Bis zur Wettbewerbsreife der einzelnen Projekte war es jedoch ein langer Weg des Überlegens, Herumtüftelns und Experimentierens, der viel Zeit und Geduld in Anspruch nahm.

Im mittlerweile 51. Jahr läuft der Wettbewerb „Jugend forscht“ und das bedeutete auch für das AvH wieder, dass sich eine Gruppe von jungen Forschern auf den Weg machte. Der unterfränkische Regionalwettbewerb fand in diesem Jahr am 25. und 26. Februar 2016 in Wiesentheid statt.

Eines war schon vor dem Treffen der unterfränkischen Jungforscher klar: Das AvH gehörte mit insgesamt 20 Teilnehmern wieder zur absoluten Spitze unter den Schulen. Aber bei der Preisverleihung im neuen Hörsaal- und Seminargebäude der Uni Würzburg beschäftigte die Schüler doch vor allem, wie die Jury ihre Projekte bewerten würde. Über Wochen hinweg war experimentiert, gemessen und getüftelt worden. Außerdem mussten die Ergebnisse überzeugend dargestellt und graphisch aufbereitet werden. Am 20. und 21.02. dann mussten die Teilnehmer den Vertretern aus Schule, Hochschule und Wirtschaft ihre Projekte präsentieren. Dabei zählten auch Redegewandtheit und Ausdrucksfähigkeit. All das war eingebettet in ein vielfältiges Rahmenprogramm vom gemeinsamen Kinobesuch bis zur Besichtigung diverser Uni-Labore.

Gruppenfoto aller JuFo-Teilnehmer vom Humboldt-Gymnasium„Deine Idee lässt Dich nicht mehr los?“ – Unter diesem Motto versammelten sich am 21. und 22. Februar insgesamt 111 junge Forscher in Oberelsbach (Rhön), um die besten unterfränkischen Erfinder und Entdecker zu ermitteln. In zwei Altersgruppen und sieben Fachgebieten mussten die Juroren aus Schule, Hochschule und Wirtschaft von der Qualität der eingereichten Arbeiten überzeugt werden. Neben sorgfältigen Aufbauten und Messreihen entschied auch die Präsentation am Stand mit über den Erfolg.

Insgesamt 101 junge Forscher und Forscherinnen trafen sich am 01. und 02. März in Kleinostheim bei Aschaffenburg, um die besten und originellsten Erfindungen und Entdeckungen zu ermitteln. Mit 8 Projektgruppen war das AvH – fast schon traditionell – wieder sehr stark vertreten. Und die Wochen des Tüftelns und Experimentierens hatten sich gelohnt: Insgesamt drei Teams konnten in ihrer Sparte die Jury so beeindrucken, dass sie den ersten Platz belegten. Damit ist automatisch die Teilnahme am gesamtbayerischen Wettbewerb verbunden, der in diesem Jahr in Dingolfing („Schüler experimentieren“ für die jüngeren) und in München („Jugend forscht“ für die älteren Schüler) stattfindet.

Die erste Hürde hatten sie bereits mit ihrem Sieg beim Regionalwettbewerb im Februar genommen. Jetzt konnten Marcel Pörtner und Michael Reinhart drei Tage lang, vom 5. bis 7. April, die Jury beim Landeswettbewerb überzeugen. Mit ihren Untersuchungen über den “Fall von Regentropfen” belegten sie den 2. Platz und erhielten außerdem als Sonderpreis ein Forschungspraktikum an der TU München. Überreicht wurden die Preise von Willi Weitzel (“Willi wills wissen”) und Prof. Brandenburg, dem Entwickler des mp3-Formats.