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Die zahlreichen Pressemeldungen über den Leerstand vieler Ladengeschäfte in der Innenstadt Schweinfurts haben die Teilnehmer der Junior-Ingenieur-Akademie zum Anlass genommen, vor Ort eine Kartierung vorzunehmen. Ausgerüstet mit hervorragendem Kartenmaterial, das vom Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung zur Verfügung gestellt wurde, spürten die Jungingenieure an einem kalten Februartag mit großem Eifer die leerstehenden Geschäfte in der Innenstadt auf. Diese wurden in einer Flurkarte markiert und fotografiert.

Großes Engagement brachten die jungen Ingenieure auch im Computerraum der Schule auf. Denn dort wurden die Daten im Anschluss digitalisiert. Dabei kam ein sogenanntes GIS zum Einsatz. Darunter versteht man ein Computerprogramm, mit dem man digitale Karten bearbeiten kann.

Auch hier wurden die Gebäude mit Leerstand markiert und zur Verdeutlichung rot eingefärbt.

Sehr schnell arbeiteten sich die Jungingenieure in das doch recht komplexe GIS-Programm ein. Hierbei erhielten sie Unterstützung von Herrn Jürgen Leutert vom ADBV, der immer mit Rat und Tat zur Seite stand.

Mitunter war auch eine große Portion Geduld vonnöten, denn mit den großen Datenmengen waren unsere Rechner des Öfteren überfordert. Dann hieß es „rien ne va plus“. Aber auch davon ließen sich unsere Schüler nicht aus der Ruhe bringen.

Bei der abschließenden Präsentation ihres Projekts vor der neuen Citymanagerin Svenja Melchert, Vertretern des „Vermessungsamtes“, der Presse, des Elternbeirates und dem Schulleiter Herrn Klemens Alfen haben sich die Jungingenieure selbst übertroffen. Ihr souveränes Auftreten und die vielen durchdachten Beiträge bei der abschließenden Diskussion über Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung der Innenstadt und der Reduzierung des Leerstandes haben alle Anwesenden begeistert.

 

 

G. Schüll