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Am Mittwoch, den 2.5.2018, haben wir, die Junior-Ingenieur-Akademie, das Fertigteilbauwerk der Firma Glöckle in Schwebheim besucht.

Nach einer kurzen Fahrt bekamen wir eine leckere Brotzeit und eine kurze Einführung in das Fertigteilbauwesen. Dabei erfuhren wir das nicht nur Wände oder Decken hergestellt werden, sondern auch dem einem oder anderem nicht so geläufige Teile wie Unterzüge, Fassadenelemente oder andere Sonderteile gefertigt werden.

Doch da kam schon die Frage auf, warum man Fertigteilbauteile denn überhaupt benutzt, da der Transport von diesen bis zu 40 Meter langen Trägern sehr aufwendig und teuer ist. Der Vorteil liegt darin, dass der Aufbau vor Ort erheblich schneller geht, als wenn die Teile an der Baustelle gegossen werden.

Nach diesem Vortrag, durften wir uns die Produktion auch in der Praxis anschauen. Zuerst wurden wir in Halle 1 geführt, wo wir beobachten konnten wie eine Fertigteiltreppe in einer riesigen Gussformhergestellt wurde. Danach ging es weiter in Halle 2. Dort befindet sich die Schreinerei, in der Formen für die späteren Treppen und Wände angefertigt werden. Desweitern wurden in dieser Halle auch massive Stützen mit einer Standfläche von bis zu 9m² geschalt. Größere Teile werden nicht gefertigt, da man diese Teile zu schwer transportieren kann, da die meisten Brücken zu niedrig und die Straßen zu schmal sind. Die Fertigteile aus Halle 1 und 2 werden mithilfe eines Kranes liegend aus der Halle zum Lagerplatz abtransportiert. In Halle 3 befindet sich die Schlosserei, die für die Herstellung der Stahlskelette der Fertigteile zuständig ist. In Halle 3 werden auch die Spannbinder, die zum Halten der Dachkonstruktionen dienen, mit einer Länge von bis zu 40m gegossen. All diese Teile werden zum Trocknen auf den Lagerplatz gelegt, den wir danach aufsuchten. Um keinen fertigen Beton zum Fertigteilbauwerk zu bringen zu müssen, wird zurzeit ein eigenes Betonmischwerk für das Werk gebaut.

Bei dieser Exkursion konnten wir einen guten und interessanten Einblick in das Fertigteilbauwesen erhalten.

Jannis Heim, Jakob Bartenstein (beide 8a)