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Am letzten Tag vor den Osterferien, dem 23.03.2018, blieben wir trotzdem noch freiwillig in der Schule, um uns um 13:15 Uhr auf den Weg zur Fachhochschule in Schweinfurt zu machen.

Im 2. Semester der JIA unter der Leitung vom Herrn Baier ging es um das Bauingenieurwesen. Da wir gerade den Brückenbau behandelt haben, bot es sich an an der FH sich mit dem Leichtbau zu beschäftigen.

Prof. Dr. Wilke hielt zuerst eine Kurzvorlesung, in der er die Grundlagen des Leichtbaus mit einfachen physikalischen Zusammenhängen und vielen Beispielen erklärte. So ging es dabei um die Konstruktion, um das Material, sowie um die Anwendung des Leichtbaus bei Flugzeugen, Raketen, Autos und vor allem beim Brückenbau. Und mit dem Grundsatz: Je mehr Eigengewicht eingespart wird, desto mehr Nutzlast kann man damit verwenden, ging es in die Praxis.

Unsere Aufgabe war es aus Papier, Kleber, Schere und Stift eine Brücke
zu konstruieren und zu erbauen. Die Brücke musste eine „Schlucht“ von 50 cm überspannen und der 5cm-breite „FHWS-Truck“ musste über dies Fahren können.

Es gab sehr viele unterschiedliche Brücken, die teils mehrspurig befahrbar oder auch eher ästhetisch als praktikabel waren. Auch die „geheimen Füllungen“ der Brücken, wie Prof. Dr. Wilke sie nannte, unterschieden sich sehr. So waren von Rollen über gefaltete Blätter bis hin zu Dreiecken alles dabei.

Um aber die beste Brücke zu ermitteln, wurden alle ohne Gnade bis zum Versagen getestet, indem sie bis sie nachgaben immer stärker belastet wurden. Dies wurde dann durch das Zehnfache des Eigengewichts dividiert und dieser Wert als Vergleichswert benutzt.

Auf freiwilliger Basis konnte man nach dem offiziellen Ende der Veranstaltung, um 16:00 Uhr, mit seinen Eltern bei einer Laborführung durch Prof. Dr. Wilke mitgehen.
Er zeigte dann noch verschiedene Labore des z.B. Auto- und Fahrradbaus und wies auf Angebote der FHWS schon für jüngere Schüler hin.

Insgesamt war es ein toller und aufschlussreicher Tag, an dem wir vieles über den Leichtbau erlernt haben. Obwohl die eine oder andere Brücke nicht so gut gehalten hat wie erhofft, hatten wir alle Spaß und neue Erfahrungen gesammelt.