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Als ein alljährlicher Höhepunkt im Jahresablauf der Veranstaltungen am Alexander-von-Humboldt Gymnasium gilt das Weihnachtskonzert. Etwa 800 ehemalige Schüler, Eltern und Kollegen besuchen alljährlich dieses Konzert, das in beschaulicher Atmosphäre in der Schulaula stattfindet.

Es wird geplauscht und gelacht, Schulneuigkeiten werden weitererzählt und man trifft sich im Anschluss, um sich seit langem wieder einmal auszutauschen. Gegenseitige Wertschätzung wird gelebt und gezeigt und man fühlt sich trotz der vielen Veränderungen dennoch auf geheimnisvolle Weise verbunden.

Mit "Morgen kommt der Weihnachtsmann" in einem jazzigen Arrangement eröffnete die Percussiongruppe, bevor die Schülermoderatoren und OStD Zänglein die  vielen Zuhörer in der vollen Schulaula begrüßte. In seiner kurzen Ansprache bekannte er sich angesichts der Berliner Amokfahrt zur freiheitlich - demokratischen Lebensgrundlage in Europa. Mit versierter Klavierbegleitung durch ihren Chorleiter OStR Bernhard Wenzel zeigten sich die jüngsten Chorsänger mit "In der Weihnachtsbäckerei" , "Virgin Mary had an baby boy" und "We wish you a merry christmas" von ihrer besten Seite und ersangen sich großen Applaus. Ihre Altersgenossen aus den seit Jahresbeginn neu zusammen-gesetzten Instrumentalisten der "Junior Jazzers" unter der Leitung von StR Florian Bieber standen ihnen in Witz und Spielfreude in nichts nach. In witziger weihnachtlicher Verklei-dung präsentierten sie den selbst arrangierten Jingle Bell Blues dem begeisterten Publikum. Das konnte sich, sehr gekonnt und mit frischen Ideen von Michelle Kunze und Veronika Mill anmoderiert, beim nächsten Stück in die Klänge der "Stillen Nacht, Heiligen Nacht" mit keltischem Flair hineinträumen. Von Jonathan Stauche am Klavier und ebenso gekonnt von Paula Liang an der Violine begleitet, sang sich der Mittel - und Oberstufenchor zauberhaft in die Köpfe und Herzen der Zuhörer hinein. Auf die Bedeutung des Komponisten Dietrich Buxtehude machten die Moderatorinnen vor dem nächsten Musikwerk aufmerksam, der damals deutschlandweit von sich und seiner Musik reden machte.  "Wachet auf ruft uns die Stimme" variiert und für ein Streichorchester, zwei Solisten und einen dreistimmigen Chor arrangiert ließen das Streichorchester unter der Leitung von MLin Sigrid Daum und OStR Thomas Betzer erklingen. Hohes Lob ist hier vor allem den beiden Solisten aus den Reihen der Schüler zu zollen, die trotz Aufregung und "erstem Mal als Solist" ihre  Sache mit Bravour bestanden und auch das Publikum überzeugten. Die wunderschön teilweise vierstimmig gesetzten Violinen, verstärkt durch akustische Gitarren, entfalteten ihre Klänge auf dem sicheren und beständigen Fundament des Violincellos von Cara Bettendorf und dem sicheren Klavier von Jaehak Choi. Der Chor, durch Kolleginnen und Kollegen tonkräftig unterstützt, glänzte durch sichere Einsätze und klangliche Ausgewogenheit bei seinen sowohl technisch als auch physisch anspruchsvollen Gesängen.

Mit fulminanten Blasorchesterklängen aus "Harry Potter und der Stein der Weisen“" beschwor das Streicherensemble Hogwarts in die gespannt lauschende Schulaula hinein. Auf eine entspannte und heitere Schlittenfahrt nahm es dann mit "Sleigh ride" Leroy Anderson die Hörer in eine imaginäre Schneelandschaft mit und entführte sie dann in das weite, wunderschöne Bergland im Osten Nordamerikas mit dem "Appalachian Carol".

Ein Medley bekannter Weihnachtslieder vereinte Unter -, Mittel - und Oberstufenchöre, das Streichorchester und das Blasorchester zum Höhepunkt des Abends, einem Ensemble von 120 Schülerinnen und Schülern, die eindrucksvoll und abwechslungsreich im Ausdruck die "schönen alten Weihnachtslieder“, so StR Bieber,  als Einstimmung auf das bevorstehende Fest sangen und spielten. Beim letzten Lied "Oh du fröhliche" spätestens sang auch der ganze Saal und fröhlich und gelöst erklang zum letzten Mal der dankbare Applaus.

OStR Thomas Betzer