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Ganz im Zeichen der Deutsch-Ungarischen Freundschaft stand auch in diesem Jahr der Schüleraustausch zwischen dem Alexander-von-Humboldt-Gymnasium und dem Eötvös József Gymnasium in Tata.

Mit Spannung erwarteten Schülerinnen und Schüler aus den 9. Klassen und ihre Eltern am Samstag, den 27. Mai 2017 ihre ungarischen Gäste. Beim Familienwochenende konnten sich Gastfamilien und Austauschpartner näher kennenlernen.

Die Eltern ließen sich allerhand einfallen. Auf dem Programm standen Besichtigungen, Ausflüge und Grillabende. Zum Teil waren auch mehrere Gastfamilien zusammen unterwegs.

Am Montag erschienen die Teilnehmer gut gelaunt in der Schule, wo sie bei einem Empfang im Schülercafé von der Schulleitung willkommen geheißen wurden.

In der Schule lag für die ungarischen Schüler der Schwerpunkt auf der Vertiefung ihrer deutschen Sprachkenntnisse. Dazu erhielten sie einen eigens eingerichteten Konversationsunterricht, bei dem sie auch Gelegenheit hatten, mit anderen deutschen Schülern zu kommunizieren. Den Rest der Schultage verbrachten sie mit Hospitationen in den Klassen ihrer Tauschpartner.

Die Nachmittage, sowie der Mittwoch und der Donnerstag dienten dem kulturellen Austausch und der Vertiefung der Freundschaft zwischen deutschen und ungarischen Schülern. Auf dem Programm standen eine Stadtrallye, Bowling, eine Stadtführung in Bamberg und ein Tag im Schullandheim Eichelsdorf. Besonders viel Spaß hatten die Schüler beim Lama-Trecking in den Hassbergen.

Ein gemeinsamer Sportnachmittag in der Schule und ein Grillfest mit den Eltern rundeten das Programm ab. Eine ungarisch-deutsche Band sorgte dabei für die musikalische Umrahmung.

 

Das Programm war so gestaltet, dass für spontane Unternehmungen noch genügend Zeit blieb. Für uns Lehrer war es schön zu beobachten, wie im Verlauf der Woche Austauschpartner und Gruppe immer mehr zusammenwuchsen.

Dementsprechend herzzerreißend war der Abschied am Samstagmorgen, bei dem viele Tränen flossen. Aber auch gegenseitige Einladungen für die Sommerferien wurden ausgesprochen. Es wäre sehr schön, wenn sich die ein oder andere verwirklichen ließe. Denn nur gegenseitiges Kennenlernen trägt dazu bei, Vorurteile abzubauen und zu einem gemeinsamen Europa zusammenzuwachsen.

 

Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die zum Gelingen des Schüleraustausches beigetragen haben, allen voran den Eltern für ihre Gastfreundschaft und ihren kulinarischen Beitrag zum Empfang, dem Picknick in Eichelsdorf und dem Grillfest am Freitagnachmittag. Dankbar sind wir auch den Kolleginnen und Kollegen, die Deutschunterricht für die ungarischen Schüler erteilt, Schulaufgaben verlegt und Hospitationen ermöglicht haben.

So konnten die Schüler vorleben, wie einfach Völkerverständigung sein kann.

 

Köszönöm!

Für das Austauschteam

G.Schüll