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Für uns, die Junior-Ingenieur-Akademie, ging es am 24.5.17 wieder zusammen mit der Firma Glöckle Bau auf eine Exkursion. Diesmal war es aber nicht die Herstellung von Bauteilen, sondern deren Verarbeitung.  An diesem Tag durften wir zum ersten Mal auf eine Baustelle, das City-Karee in der Innenstadt. Doch davor gab es zuerst eine Brotzeit und wir bekamen auch schon die Ausrüstung, also Helm und Warnweste. Danach sind wir zur Baustelle gefahren und haben den bereits riesigen Koloss gesehen.

Am Anfang sind wir ins Baubüro geführt worden und haben einen sehr interessanten Vortrag angehört, der folgenden Inhalt hatte: Der Anfang des Hauses ist eine Idee, danach wird ein Wettbewerb ausgetragen, bei dem die Architekten einen Plan für das Haus einsenden. Ist das geschehen und der Gewinner festgelegt, beginnt das Fine Tuning, also der Plan des Architekten wird noch einmal überarbeitet.

Als nächstes haben wir die Verteilung der Räume und deren Nutzung erklärt bekommen, da in diesem Gebäude sowohl Wohnfläche als auch gewerbliche Räume entstehen. Das haben wir an einigen riesigen Plänen, die fast den halben Tisch abdeckten, zu Augen bekommen. Der erste Plan war ein Grundriss, das bedeutet, dass man das Gebäude an einer bestimmten Stelle waagrecht durchsägt und dann von oben auf das Gebäude schaut. Danach haben wir Schnitte gesehen. Das sind Pläne die das zeigen, wenn man das Gebäude senkrecht durchschneidet und es dann von einer Seite betrachtet. Außerdem haben wir noch technische Pläne zu Gesicht bekommen. Darauf war zum Beispiel die Elektrik, Heizung, Lüftung, Wasser und vieles mehr zu sehen. Zum Schluss des Vortrags wurden noch einige Fakten erwähnt: Die Höhe des Gebäudes beträgt 18 Meter, die Gesamtkosten betragen zehn Millionen Euro und die Dauer des Baus beträgt eineinhalb Jahre.

Jetzt durften wir aber endlich durch die Baustelle laufen. Zuerst wurden wir dahin geführt, wo später der Supermarkt „Kupsch“ hinein kommt. In dem Raum sah es aus, als ob es noch sehr lange dauern würde bis hier etwas entstehen kann. Es hingen zwar schon einige Leitungen an der Decke, aber der Boden war noch nicht richtig gemacht. Uns wurde gesagt, dass es in etwa zwei Wochen alles fertig wird.

Im Anschluss daran sind wir in den Altbau gegangen. Man konnte wirklich sehen, dass man sich an das bestehende Gebäude anpassen musste und auf schiefe Wände und Decken Rücksicht nehmen musste.

Zum Schluss sind wir noch in das oberste Geschoss gelaufen, wo man einen Blick über die ganze Stadt hatte.

Am Ende muss man sagen, dass dieser Ausflug wirklich sehr gelungen war und deshalb möchten wir uns bei allen bedanken, die uns  diesen Einblick in das City-Karee ermöglicht haben, denn so etwas bekommt man nicht so häufig zu Gesicht.

Simon Ball, Daniel Hartmann (8c)