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In der Woche nach den Frühjahresferien tauschten die 10.Klässler ihr Klassenzimmer mit einem Büro, einer Werkstatt, waren auf Montage oder auf der Baustelle unterwegs. Warum?  Die Schülerinnen und Schüler absolvierten in Schweinfurt und über dessen Grenzen hinaus ihr Berufspraktikum. Fünf Tage lang erfahren sie in den unterschiedlichsten Branchen, was es bedeutet,  in der Arbeitswelt zu stehen. (Bild: Praktikanten bei Fresenius)

 

Ob beim Finanzamt, in der Kfz-Werkstatt oder im Kindergarten; die Anforderungen sind für viele Humboldt-Schüler neue und verlangen ihnen so einiges ab. Im Vorfeld wurden an der Schule Anschreiben und Lebenslauf geübt, aber auch über die weiteren Möglichkeiten zum Bewerben für ein Praktikum gesprochen. Dieses Wissen mussten auch viele anwenden, als sie in der Industrie oder in kleineren Betrieben nach der Möglichkeit zum Hineinschnuppern fragten. Gerade die in Schweinfurt und seinem Umland ansässigen Unternehmen zeigten sich sehr offen für unsere Schüler, sodass sie Einblicke in Schreinereien, zahntechnische Laboren, beim Hauptzollamt, Förderschulen, Kindertagesstätten oder bei Fresenius erhielten. Letztere nahm gleich sechs Praktikanten gleichzeitig auf! Aber auch die Baubranche und die Chancen eines dualen Studiums  wurden u.a. durch Riedel Bau den Schülern sehr anschaulich gezeigt. Erfahrungen  im Architekturbüro wurden ebenso gesammelt wie die beim Verkauf und der Reparatur von Luxusbooten. Klassischer Tanzunterricht und der richtige Umgang mit Kunden stellte zudem einen Schwerpunkt in vielen Praktika dar. Überraschend war für viele Jugendliche, wie müde man nach einem Tag im Büro sein konnte oder auch, wenn man im Einzelhandel acht Stunden auf den Beinen war. Dies allerdings sorgte bei den Betrieben nicht für Verwunderung. Ausbilder wie beispielsweise bei der AOK oder Schaeffler kennen dieses Phänomen und wissen damit umzugehen.

Für die Schülerinnen und Schüler war diese Woche sicherlich erfahrungs- und lehrreich zugleich, wie viele bereits beim Besuch an ihrer Arbeitsstätte auf Zeit bestätigten. Vielleicht hat der eine oder die andere schon jetzt eine Vorstellung, was er/sie nach dem Abitur machen möchte oder ob es  noch eines weiteren Praktikums bedarf, um die eigene Berufswahl zu präzisieren. In der Qualifikationsstufe werden diese Erfahrungen auf jeden Fall die Basis sein für die weitere berufliche Orientierung.