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„Unser Wohlstand und unser Lebensstandard sind in höchstem Maße von nachwachsenden und nicht nachwachsenden Ressourcen sowie vom Zugang zu sauberem Wasser und Energie abhängig. Viele Ressourcen sind bei steigender Nachfrage aber heute schon übernutzt – in Europa und weltweit.

Neben der Problematik der Verfügbarkeit verschiedener Ressourcen gibt es viele ökologische und soziale Aspekte zu berücksichtigen. Damit Ressourcen gerechter verteilt werden und wir trotzdem weiterhin gut und glücklich auf unserem Planeten leben können, muss unser Lebensstil nachhaltiger werden.“ (www.multivision.info)

Wie müssen wir mit den endlichen Ressourcen unserer Erde umgehen? Was bedeutet eigentlich „Nachhaltigkeit“? Wie können wir unsere Zukunft mitgestalten? Diesen und noch vielen weiteren Fragen sind unsere 8. Klassen am 22. März 2018 auf den Grund gegangen. Mitglieder des gemeinnützigen Vereins „die Multivision“ aus Hamburg waren zu Gast in Schweinfurt und haben mit ihrem Projekt „REduSE“ den Schülerinnen und Schüler in einer spannenden Mischung aus Gesprächen, Diskussionen und Filmszenen die Wichtigkeit der Thematik verdeutlicht.

Unter anderem an den Beispielen Metalle, Baumwolle und Plastik wurden beispielsweise die Konsequenzen von Konsumentscheidungen verdeutlicht. Viele Plastiktüten und –verpackungen werden nur kurz gebraucht und dann entsorgt. Plastik ist aber sehr langlebig und gelangt über die Kanalisation oder über die Flüsse ins Meer. Die Verschmutzung der Weltmeere und die daraus resultierenden Konsequenzen müssen gestoppt werden! Das Projekt stellte Möglichkeiten der Vermeidung von Ressourcenverschwendung und von Abfall vor: Reduce – geringerer Verbrauch von Ressourcen, reuse – Produkte wiederverwenden oder weitergeben, recyceln – Produkte wieder in den Stoffkreislauf zurückführen.

Wir sind von Rohstoffen abhängig. Die Multivision hat uns gezeigt, dass jeder von uns dazu beitragen kann, dass die Ressourcen auch in Zukunft noch zur Verfügung stehen. Wir alle können mithelfen!

R. Stapf