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Diplompolitologe Karst Pfeifer aus München referiert im Rahmen der Vortragsreihe

Am 10.3.2016 hielt Karst Pfeifer vor 140 Schülerinnen und Schülern der 10. Klassen einen außerordentlich interessanten und anschaulichen Vortrag über ein höchst aktuelles Thema. Die mit Unterstützung der Hanns-Seidel-Stiftung organisierte Veranstaltung stellte zunächst die vielen gemeinsamen Merkmale der beiden Religionen in den Vordergrund. So seien beide monotheistische Buchreligionen, die an Engel und Propheten glaubten und bei denen Jesus und seine Mutter Maria eine große Rolle spielten.

Beide fordern auch von ihren Gläubigen bestimmte ethisch-moralische Verhaltensweisen ein. Die zentralen Unterschiede liegen nach Pfeifer in der Überzeugung, dass Mohammed das „Siegel der Propheten“, also der letzte von Gott gesandte Prophet sei und dass das Christentum Mohammed nicht als Propheten sähe. Auch würde der Islam den Glauben an den dreieinigen christlichen Gott, bestehend aus dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist, als  Vielgötterei ablehnen.

 

In dem 90-minütigen, bildgestützten Vortag gelang es dem Münchener Politologen in überzeugender Weise, gerade ich einer angespannten Atmosphäre die vielen Gemeinsamkeiten der beiden Religionen zu betonen. „Wenn wir als Christen und Muslime an einen Gott glauben, dann kann es sich nur um einen einzigen handeln“, sagt er.

Christoph Zänglein, OStD
Schulleiter