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Wieder einmal geschafft: Nach gut vier Monaten Recherche legt der Gegenwind seine neue Ausgabe vor. Inklusion - eine riesige Aufgabe. Die Schüler haben im Selbstexperiment getestet, welche Hürden man als Rollstuhlfahrer am Humboldt zu meistern hat und wie die neuen Lehrer zum Thema Inklusion stehen. Aber natürlich findet sich auch Altbewährtes: Lehrersprüche, Kleinanzeigen und ein Rätsel für die Unterstufe und vieles mehr. In den Pausen kann man den neuen Gegenwind in der Aula erwerben.

Dieses Jahr hatten wir, die 9. Jahrgangsstufe des Alexander-von-Humboldt Gymnasiums, wieder das Privileg, an einer dreitägigen Schulfahrt zur Gedenkstätte für die Opfer des Holocaust teilzunehmen.
Am Montag, den 21.01.2019, um 7.45 Uhr morgens trafen wir uns an der Bushaltestelle des Alexander-von-Humboldt Gymnasiums. Mit der Abfahrt um 8.00 Uhr begann die letzte der drei Fahrten nach Dachau für jeweils zwei Klassen für dieses Jahr. Nach dem Empfang mit anschließendem Mittagessen im Max-Mannheimer Studienzentrum, der Jugendherberge, in der wir neben den Besuchen der Gedenkstätte die nächsten drei Tage verbringen würden, durften wir eine von drei Arbeitsgruppen auswählen. Zur Wahl standen ein Kurs, der sich mit den Biografien Überlebender und Verstorbener dieser Zeit beschäftigt, eine Gruppe, die näher auf die Jugendlichen in der Zeit des Nationalsozialismus eingeht und eine AG mit dem Schwerpunkt Fotos von damals und heute.

Am Mittwoch, 30.01.2019, gingen wir, die Schülerinnen und Schüler der Junior Ingenieur Akademie bei einer Exkursion in das Entwicklungszentrum der ZF Friedrichshafen AG in Schweinfurt genau dieser Frage nach.
Nachdem wir uns um 08:00 Uhr am AvH gesammelt und mit dem Bus zu ZF gefahren waren, erhielten wir als allererstes offizielle Besucherausweise. Angekommen im Besprechungszimmer bekamen wir einen Vortrag über die Arten, den Aufbau, die Funktionsweise und vor allem dem Nutzen von Stoßdämpfern und Schwingungssystemen. Es folgte ein Besuch im Benchmarkraum, in dem die Dämpfer von Konkurrenzfirmen bis ins Detail untersucht und analysiert werden um beispielsweise herauszufinden, ob von ZF patentierte Teile kopiert wurden. Vor der Mittagspause wurde uns dann noch gezeigt, wie man mit Hilfe von Computersimulationsprogrammen in der Entwicklung neuer Bauteile arbeitet.

Es gibt viele gute und wichtige Traditionen an unserer Schule. Dazu gehört auch die Prämierung von ausgewählten sehr guten W-Seminararbeiten durch den Elternbeirat. Auf diese Veranstaltung freuen sich alle Beteiligten immer wieder. Sie fand in diesem Schuljahr am Dienstag, dem 5. Februar 2019 in der vollbesetzten Aula unserer Schule statt. Neugierige Zuhörer bei den sehr interessanten und gut gelungenen Kurzpräsentationen waren neben den betreuenden Kursleitern und interessierten Kolleginnen und Kollegen auch Eltern und Erziehungsberechtigte. Zudem konnten die Schülerinnen und Schüler der Q 11 und Q12 erleben, zu welch spannenden Ergebnissen ihrer Mitschüler bei intensivem Engagement kommen können. Die Vorsitzende des Elternbeirats, Frau Michael Meyer, überreichte folgenden Abiturienten jeweils einen Buchgutschein:

Laura Heil: „Major sport events – a disaster for the host country?“
(Sport: „Sports in the Englisch speaking world“, OStRin Mayer-Schönfelder)

Johanna Brehm: „Das grüne Band“
(Geschichte: „Die innerdeutsche Grenze“, StD Lieb)

Sina Werner: „Das Afrika Festival – afrikanische Musik und Kultur im Herzen Deutschlands“
(Musik: „Musik verbindet Völker“, OStR Betzer)

Christian Heß: „Die Gletscher der Schweiz“
(Geografie: „Das Ewige Eis – Gletscher als Architekten der Erde“, StRin Dittert)

Jonathan Stauche: „Der Brand Roms – ein Verbrechen?“
(Latein: „Kriminalfälle in der Antike“, OStR Ludwig)

Dominik Spiegel: „Mumien – tot, aber nicht verwest“
(Biologie: „CSI Schweinfurt – mit Biologie und Chemie auf Verbrecherjagd“, StRin Göller)


M. Vollmuth

Am 13.12.2018 brachen die Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe zur alljährlich stattfindenden Weimarfahrt auf. Nach einer rund zweistündigen Busfahrt erreichten wir Deutschlands Zentrum der klassischen Dichtkunst um 1800.
In dieser Zeit formierte sich in der thüringischen Stadt auf Initiative von Anna Amalia, der Mutter des Herzogs Karl August, ein intellektuelles Viergestirn, bestehend aus den Dichtern Wieland, Herder, Goethe und Schiller, deren Schaffensperiode heute als Weimarer Klassik bekannt ist.

Am Dienstagabend luden die Schüler des P-Seminars „Fotografie“ zu einer großen Fotoausstellung in die Aula ihres Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums ein. Das Seminar unter der Leitung von Florian Schüller wollte in Zeiten gedankenloser Handy-Knipsereien (nach dem Prinzip „Masse statt Klasse“) gezielt einen anderen Weg gehen:

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Freunde des AvH!

Wieder einmal sind wir „Humboldtianer“ von fern und nah nach einem spannenden und erfolgreichen Jahr zusammengekommen zu einem stimmungsvollen Weihnachtskonzert, das uns die Musikfachschaft zusammen mit über 200 (!) mitwirkenden Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern beschert hat. Wir haben den Auftakt für eine Weihnachtszeit gefeiert, in der wir uns in diesen sehr unruhigen Zeiten angesichts der Geburt des Kindes bewusst werden, was uns alles geschenkt ist, so dass wir zu innerem und äußerem Frieden finden.

Für diese Zeit hat Wolfgang Poeplau Worte gefunden:

Wenn das Notwendige getan
und das Überflüssige verworfen,
wenn das Zuviel verschenkt
und das Zuwenig verschmerzt ist,
wenn alle Irrtümer aufgebraucht sind,
kann das Fest des Lebens beginnen.
Alles ist gut!

Ich wünsche Ihnen allen in diesem Sinn gesegnete und frohe Weihnachten im Kreis Ihrer Familien und ein glückliches, erfolgreiches Jahr 2019.

Klemens Alfen
Schulleiter