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Dieses Jahr hatten wir, die 9. Jahrgangsstufe des Alexander-von-Humboldt Gymnasiums, wieder das Privileg, an einer dreitägigen Schulfahrt zur Gedenkstätte für die Opfer des Holocaust teilzunehmen.
Am Montag, den 21.01.2019, um 7.45 Uhr morgens trafen wir uns an der Bushaltestelle des Alexander-von-Humboldt Gymnasiums. Mit der Abfahrt um 8.00 Uhr begann die letzte der drei Fahrten nach Dachau für jeweils zwei Klassen für dieses Jahr. Nach dem Empfang mit anschließendem Mittagessen im Max-Mannheimer Studienzentrum, der Jugendherberge, in der wir neben den Besuchen der Gedenkstätte die nächsten drei Tage verbringen würden, durften wir eine von drei Arbeitsgruppen auswählen. Zur Wahl standen ein Kurs, der sich mit den Biografien Überlebender und Verstorbener dieser Zeit beschäftigt, eine Gruppe, die näher auf die Jugendlichen in der Zeit des Nationalsozialismus eingeht und eine AG mit dem Schwerpunkt Fotos von damals und heute.

Nach Einteilung der drei Gruppen, wobei sich keine Gruppe zu dem ersten Thema bildete, gingen die Workshops auch schon los. Nach einer kurzen Kennenlernrunde und einer Einleitung, in der wir unseren Betreuern unter anderem unsere Erwartungen und Interessen mitteilen durften, ging es am ersten Nachmittag vor allem um den Krieg selbst, Zahlen und Fakten und das Hintergrundwissen. Nach dem Abendessen hatten wir bis zur Bettruhe um 22.00 Uhr noch ein paar Stunden Freizeit, die wir im Freizeitkeller oder unseren Zimmern verbringen durften. Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück um 8.00 Uhr direkt zur Gedenkstätte, wo wir in unseren Gruppen eine Führung durch die Baracken, in denen die Gefangenen lebten, das Museum und das Krematorium bekamen. Außerdem lernten wir die Bedeutung der Mahnmale kennen und eine Gruppe verbrachte einen Teil der Zeit im Kino des Museums, um eine Dokumentation anzusehen. Nach dem Mittagessen hielten sich zwei Gruppen in der Jugendherberge auf, während eine nochmal die Gedenkstätte besuchte. Nach dem Frühstück am dritten Tag mussten wir dann leider schon aus unseren Zimmern ausziehen. Anschließend hat sich jede Gruppe nochmal intensiv mit dem eigenen Thema beschäftigt. Die Schüler der Fotogruppe durfte noch ein letztes Mal die Gedenkstätte besuchen, wo sie zu einem bestimmten Thema unter Beachtung von verschiedenen Aufgaben Fotos schießen sollten, um diese anschließend den Mitschülern vorzustellen. Die zwei Gruppen mit dem Thema „Die Jugend zur Zeit des Nationalsozialismus“ verbrachte die Zeit in kleineren Gruppen, um jeweils einen Teil der Gedenkstätte genauer zu betrachten und den anderen Schülern derselben AG zu präsentieren. Nach dem Mittagessen traten wir dann die Heimreise mit dem Reisebus an, der nach weniger als vier Stunden ohne Zwischenfälle an der Schule ankam. Die Fahrt nach Dachau war insgesamt sehr interessant und empfehlenswert und wird uns ewig in Erinnerung bleiben. Dadurch wurde alles, was wir im Geschichtsunterricht gelernt hatten, viel realer und verständlicher. Diese prägenden Ereignisse der Vergangenheit sollten auf gar keinen Fall vergessen werden.

Sabrina Zehe, Luise Diem, 9e