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Anlässlich des Jubiläums besuchte die Abiturklasse 13c – Jahrgang 1968/69 – das „neue“ Alexander-von-Humboldt-Gymnasium

Unsere Klasse hatte schon immer einen großen Zusammenhalt; deshalb beschlossen wir, als „Klasse 13c“ bereits unmittelbar nach dem Abitur im Juni 1969, uns in Zukunft regelmäßig alle fünf Jahre zu treffen. Die Resonanz zu diesen Klassentreffen war von Anfang an sehr groß und wir genossen den Austausch über uns und unseren Werdegang. Der Zusammenhalt über die Jahre hinweg wurde immer intensiver, so dass wir 2015 nach dem Tod zweier Klassenkameraden entschieden, uns in Zukunft jährlich zu treffen und am Nachmittag des am Abend stattfindenden „eigentlichen Klassentreffens“ verschiedene Informationsaktivitäten zu organisieren, wie z. B. Stadtführungen, Museumsbesuche o. Ä. Im vergangenen Jahr im Mai 2018 tauchte nun die Idee auf, zu unserem 50-Jährigen das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium (AvHG) Schweinfurt am Bergl zu besuchen, nach dem Motto: Wie sieht „unsere Schule“ heute aus?


Nach erster Kontaktaufnahme mit dem Sekretariat des AvHG erklärte sich die stellvertretende Schulleiterin Frau Vollmuth spontan bereit, für uns den Besuch mit einer Führung zu organisieren. Und so waren 10 Ehemalige der 13c am 11. Mai 2019 vor Ort und sehr gespannt, die neuen Gegebenheiten und Örtlichkeiten kennenzulernen, die im Vergleich zu unserer alten „Oberrealschule“ in der St.-Kilian-Straße (heute Wilhelm-Sattler-Realschule) einen schon allein optisch imposanten Gebäudekomplex darstellen.
Nach ausführlichen und interessanten Erläuterungen zu baulichen Gestaltungen sowie den modernen Unterrichts- und Lehrstrukturen am AvHG führte uns Frau Vollmuth durch verschiedene Unterrichtsräume. An den Flurwänden fielen uns sofort die Poster der vielfältigen naturwissenschaftlichen Themen auf, die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des MINT-Programms bearbeitet und sehr ausführlich und nachvollziehbar dargestellt hatten. Als besonderer Höhepunkt glänzte der unter Anderem mit einem 3-D-Drucker erstellte Rennsportwagen einer Arbeitsgruppe, die bei einem internationalen Wettbewerb in den USA dafür einen Preis gewann. Das von Schülerinnen und Schülern eigenständig betriebene Schülercafé „mathe macciato“ beeindruckte vor dem Hintergrund eines für uns vollkommen neuen Aspekts „selbstbestimmter“ Entspannung in schulischer Atmosphäre.
Als Krönung für uns stellte sich der Besuch des Physik-Bereichs mit dem Vorbereitungsraum und den diversen Experimentiermodellen dar, was uns sofort an unseren Physik-Unterricht in den Jahren 1967 bis 1969 erinnerte; so viele Exponate und Möglichkeiten standen damals leider nicht zur Verfügung. Im Physik-„Hörsaal“ durften wir uns dann wie Schüler platzieren (siehe Foto). Frau Vollmuth, Mathematik- und Physiklehrerin, sprach über den heutigen Einsatz der neuen Medien wie Computer, Beamer und Großbildschirme, um den Schülerinnen und Schülern Physik näher zu bringen und den Unterricht aktiver zu gestalten. Abschließend konnten wir „Alten“ mit Frau Vollmuth über diverse Lehrmöglichkeiten und -strukturen „damals und heute“ ausführlich und unterhaltsam diskutieren und die „Physik-Unterrichtsstunde“ beschließen. Der Besuch der – natürlich bzw. leider geschlossenen – Mensa stand am Ende unserer Führung durch das AvHG.
Wir danken Frau Vollmuth für die Bereitschaft und ihr Engagement, für uns diese Führung zu organisieren. Der Besuch wird sicherlich einen bleibenden Eindruck bei uns hinterlassen, auch wenn wir feststellten, dass „unsere“ Schulzeit in „unserer“ Schule – logischerweise – anders war.

Herbert Brösicke, stellvertretend für die Abiturklasse 13c – Jahrgang 1968/69

obere Reihe:   Rolf Sixt, Georg Appold, Herbert Brösicke, Walter Süß, Hellmuth Herterich
untere Reihe:  Franz-Georg Weigand, Wolfgang Richter, Wolfgang Bieber, Volker Pensel, Horst Neu
(später kamen hinzu: Herbert Baum, Reinhard Böttcher, Erich Fischer, Peter Müller, Günter Schott und Walter Wetzel)