Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Schweinfurt, Geschwister-Scholl-Straße 4, 97424 Schweinfurt
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Email: humboldt-gymnasium@schweinfurt.de

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Sehr geehrte Erziehungsberechtigte, sehr geehrte Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler, sehr geehrte Lehrkräfte,

angesichts der Ausbreitung des Coronavirus bitten wir, folgende vorsorglichen Hinweise des KM zu Beginn des Unterrichts nach den Faschingsferien zu beachten:

Personen, die aus dem Urlaub zurückgekehrt sind, Symptome haben, die auf die Infektion mit einem Coronavirus hindeuten könnten, und

• sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder
• in dieser Zeit Kontakt zu einer Person in einem Risikogebiet hatten oder
• Kontakt zu eine bestätigten Fall hatten,

bleiben nach Anweisung des KM zuhause, setzen sich bitte umgehend telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung oder kontaktieren den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (unter der Telefonnummer 116 117), um das weitere Vorgehen zu besprechen. Sollte nach Einschätzung des Hausarztes bzw. des kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes eine Testung erforderlich sein, werden diese die Testung vornehmen.

Ergänzend wird auf Folgendes hingewiesen:
Wenn Personen eine Rückkehr innerhalb der letzten 14 Tage aus einem Risikogebiet mitteilen, soll dies als zwingender Grund für die Nichtteilnahme am Unterricht anerkannt werden, § 20 Abs. 1 BaySchO.
Sofern kein Aufenthalt in einem Risikogebiet vorlag, bleibt die Schulpflicht grundsätzlich unberührt, d.h. sind keine Einzelmaßnahmen durch das Gesundheitsamt angeordnet, findet eine Teilnahme am Unterricht statt.

Genaueres, auch im Hinblick auf die aktuelle Übersicht über die Risikogebiete des RKI sowie allgemeine Hinweise zum Infektionsschutz entnehmen Sie bitte den beiden Merkblättern in der Anlage.

Mit freundlichem Gruß

Klemens Alfen, OStD
(Schulleiter)

Merkblatt für die Erziehungsberechtigten und Schüler

Informationen für Schulen auf einen Blick (externer Link zur Website des KM)

Merkblatt zum Infektionsschutz gegen das Corona-Virus

 

Preisverleihung für die besten P-Seminare in Unterfranken. Gymnasien aus Bad Neustadt, Schweinfurt und Würzburg gewinnen. Wo das P für Preiswürdig stand.
 
Liebe Erziehungsberechtigte, Schüler und Freunde des AvH,
 
anbei finden Sie einen Artikel von Herrn Glauch, vom Schweinfurter Tagblatt über die Prämierung des P-Seminars von Herrn Hartmann.
 

Main-Post-Artikel zur P-Seminar-Preisverleihung

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Freunde des AvH!


am Ende des Kalenderjahres ist es eine gute Tradition, einen Schritt zurückzutreten, sich zu besinnen und den vorweihnachtlichen Blick auf den Weg zu richten, den die Schulgemeinschaft gemeinsam zurückgelegt hat.
Für unser Gymnasium war das Jahr 2019 ein besonderes Jahr: Zum Jubiläum unseres Namenspatrons haben wir mit engagierten Veranstaltungen im Rahmen unserer Humboldt-Tage den Idealen unseres Namenspatrons Rechnung getragen und versucht, die Vielfalt seiner Person im Rahmen von Vorträgen, Theater und Musik zu würdigen. Unser Anliegen dabei war es, die Schulgemeinschaft durch seine wissenschaftliche Neugier und seine lebenslange Ausdauer bei der Erforschung der Welt zu inspirieren. Denn es ist ja nicht nur die abenteuerliche Fahrt auf dem Orinoco, die kräftezehrend ist, es ist der oft mühsame alltägliche Weg, Kompetenzen zu erlernen und zu vermitteln, der viel Engagement und Ausdauer von Seiten der Schüler und Lehrer bedarf. Dabei konnten wir wieder mit viel Freude konnten das Ankommen der Fünftklässler in unserer Schule beobachten und sind besonders stolz auf das Funktionieren unserer sorgfältig betreuten Ganztagsklassen.

Alexander von Humboldt hat diese Region zwischen 1799 – 1804 bereist. Bereits bevor ich 2010 Lehrer am AvH wurde, habe ich fast alle Länder besucht.
Humboldt war ein Universalgelehrter und einer der ersten Influencer, weil er schnell und aktuell in fast 50.000 Briefen – eilig verfasst wie E-Mails und Tweets - bis an sein Lebensende von seinen Expeditionen berichtete und Vorträge hielt. Er beherrschte Publicity in eigner Sache und erhielt selbst mehr als doppelt so viele Briefe von vielen Gelehrten seiner Zeit.
Humboldt erforschte die Natur, die er vermaß und analysierte. Trotzdem interessierten ihn auch als Ersten Europäer die Kultur und Lebensbedingungen der indigenen Ureinwohner und das politische System der Länder, die er bereiste. Er wird auch daher in diesen Ländern heute noch sehr verehrt.

Vorankündigung und herzliche Einladung zum traditionellen Turnier für Ehemalige, Lehrer und Schüler der Q12 (ab 9 Uhr in der Humboldt-Turnhalle)
Meldungen bitte per Email an das Sekretariat des AvH (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!); Meldeschluss ist der 6.12.2019!

Als „Weltsüchtig“ und mit großem Weitblick, ein Mensch mit unbändigem Forscherdrang, aber auch unermüdlichem Einsatz für die Rechte von Unterdrückten, der Urvater der Klimaschützer, der berühmteste Mensch auf dem amerikanischen Kontinent im 19. Jahrhundert – so wurde Alexander von Humboldt bei den Veranstaltungen an den beiden Humboldt-Tagen am 25./26.09.2019 aus Anlass seines 250. Geburtstags von den Mitgliedern der Schulfamilie skizziert. Die gebotenen vielfältigen Zugänge zum Wirken Alexanders von Humboldt wurden von einem zahlreichen Publikum mit großem Interesse und viel Beifall aufgenommen.
Den Auftakt des ersten Abends bildeten dabei die Schülervorträge von im Rahmen eines Poetry-Slams unter der Leitung von Herrn Manger und Frau OStRin König selbst verfassten Texten, in denen sich die Schüler kritisch und bewusst polarisierend auf ihre ganz individuelle Weise mit der Persönlichkeit Alexander von Humboldts auseinandersetzten. Insbesondere wurde er dabei als Vorreiter der aktuellen Klimadebatte und als Mahner zur Bewahrung von Natur und Umwelt charakterisiert, den sich die Gesellschaft zum Vorbild nehmen können.
Im Anschluss hielt OStR Roman Ludwig aus Sicht des Fachs Latein eine augenzwinkernde Eloge auf Alexander von Humboldt, indem er geschickt mit der angeblichen Angestaubtheit der lateinischen Sprache spielte und diese Behauptung mit einer gerappten Fassung auf lateinisch abgefassten Lobrede über Humboldt widerlegte, die von Mitgliedern der Fachschaft Latein eingesprochen worden war.
Als Höhepunkt des ersten Teils der Humboldt-Tage begeisterten die Mitglieder der Theatergruppe unter der Leitung von Frau OStRin Sina Höfer mit der Wiederaufnahme ihres selbst verfassten Stückes mit dem Titel „Weltsüchtig“. In zahlreichen Facetten und mit herausragenden schauspielerischen Leistungen gaben sie Alexander von Humboldt nicht nur ein, sondern mehrere Gesichter, welche die Vielschichtigkeit und Vielseitigkeit des Forschers, Kosmopoliten, Menschenrechtlers und Umweltschützers in brillanter Weise auf der Bühne lebendig werden ließen.
Als ästhetisch ebenfalls sehr gelungenes Ergebnis der Auseinandersetzung mit den naturwissenschaftlichen Zeichnungen Alexander von Humboldts wurde an beiden Tagen der neue Humboldt-Kalender „Mikro-und Makrokosmos “ präsentiert.
Zu Beginn des zweiten Tages formulierte Schulleiter Klemens Alfen in seiner Begrüßung „Humboldt for future“ in einem knappen Abriss das Leben des Namenspatrons der Schule dessen Bedeutung für die heutige Gesellschaft. Als zentrale Elemente der „Humboldt-DNA“, die auch für das Leben und Lernen im AvH prägend sein sollten, hob er neben dessen Erkenntnisgewinn aus der unmittelbaren Anschauung vor allem seine Fähigkeit hervor, die globalen Zusammenhänge in der Natur zu erkennen.

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