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Nach dem Besuch mehrerer Bereiche der Firma Glöckle (Sand- und Kieswerk, Betonwerk), war am 26.06.2019 von 12:30-15:45 Uhr das Fertigteilwerk in Schwebheim an der Reihe.
Zur Abfahrt zum Fertigteilwerk um 12:30 Uhr trafen wir uns um 12:15 Uhr am Parkplatz des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums. Nachdem wir von Glöcklemitarbeitern und Herr Baier zum Fertigteilwerk in Schwebheim gefahren worden waren wurden wir mit einer großzügigen Brotzeit und Trinken im Besprechungsraum des dortigen Bürogebäudes empfangen.
Danach stellte der Geschäftsführer, Thomas Ehehalt, sich und die Funktion des Fertigteilwerks den Schülern der JIA vor.

Dabei erwähnte er, dass sie Träger und Unterzüge wie Stahlbetonbinder, Fassadenelemente wie Massivwände, Stützen, Deckenelemente und Sonderteile wie Treppen und Balkone anfertigen. Auch erklärte er, dass sie die Fertigteile hauptsächlich zum Bau von Bürogebäuden, Parkgaragen und Lagerhallen verwenden, da es bei diesen Gebäuden nicht auf das Äußerliche, sondern auf die Funktionalität ankomme. Zum Beispiel hat die Firma Glöckle ihr eigenes Bürogebäude in Schweinfurt mit Fertigteilen gebaut, wobei wie auf jeder derartigen Baustelle die Fertigteile auf speziellen zweigeteilten Lastern, die besonders viele Achsen zur Kräfteverteilung besitzen und die zwei Teile nur durch das transportierte Fertigteil zusammengehalten werden, zur Baustelle transportiert wurden.
Nach der Präsentation verließen wir zunächst das Bürogebäude, um danach durch die drei Produktionshallen des Fertigteilwerks geführt zu werden. In der ersten Halle zeigte uns Herr Ehehalt, wie die Schalen aufgebaut sind. Dort sahen wir auch wie ein an einem per Fernbedienung verschiebbaren Hebegestell hängender Stahlbehälter von einer anderen Maschine, die den Beton zu der jeweiligen Halle transportiert, mit Beton aufgefüllt wurde, um diesen in eine vorbereitete Schale einer Betonwand zu gießen. Wir mussten uns die Ohren zuhalten, wenn der Rütteltisch, der die Luft aus dem Beton in den Schalen herausbringt, betätigt wurde. In der zweiten Halle konnte man sehen, dass dort hauptsächlich Binder und Stützen hergestellt werden, die bis zu 40 Meter lang werden können. Nach der Besichtigung der zweiten Halle gingen wir in die dritte Halle, die Eisenflechterei. Dort werden Stahlbewährungen hergestellt, die in den Betonschalen mit eingegossen werden, damit die Fertigteile nicht nur Druck-, sondern auch Zugkräfte aushalten können. Zuletzt besichtigten wir noch das Fertigteillager, in dem die Betonfertigteile über mehrere Wochen hinweg aushärten, nachdem sie jeden Tag aus den Schalen genommen werden, weil sie außen schon hart genug sind innen jedoch noch aushärten müssen.
Vor der Verabschiedung wurde noch ein Abschiedsfoto der Gruppe auf einem Fertigteil im Fertigteillager gemacht. Danach wurde die Gruppe der JIA wieder zurück zur Schule gefahren und der interessante Ausflug wurde von Herr Baier für beendet erklärt.


Luzius Pelz (8. Klasse), Thomas Wenzel (9. Klasse)